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Ein Nachruf für Dirk Weber, Pro Jugend e.V. Gründungs- und Vereinsmitglied, Mitarbeiter (1999-2010) mit den Worten
von Thomas Neumann, einem ehemaligen Kollegen und guten Freund. 

"Angenommen, es käme jemand zu mir und verlangte, ich solle ihm erklären, was ein guter Mensch ist. Ich könnte den schweren Weg gehen und versuchen, anhand einer Reihe optionaler Eigenschaften so etwas wie ein Idealbild zu zimmern. Oder ich könnte es mir einfach machen und es mit einem Beispiel deutlich machen.

Dirk Weber war für mich so etwas wie der Inbegriff eines guten Menschen. Er war verlässlich, strahlte immer Herzlichkeit und Güte aus. Elf Jahre war Dirk Weber als Sozialarbeiter für den von ihm mitgegründeten Verein Pro Jugend im Süden des Weißeritzkreises unterwegs, hat Jugendliche in Jugendclubs und auf der Straße betreut. „Jesus“ haben sie ihn genannt. Weil er oft barfuß oder mit Sandalen unterwegs war, so hat sich Dirk diesen Namen selbst erklärt. Weil die Menschen gespürt haben, was er für ein großes Herz hatte, das ist meine Theorie.

Den Verein Pro Jugend hat Dirk Weber geprägt wie nur wenige. Seine Fachlichkeit war nicht in seitenlangen Konzepten zu messen, es war seine Haltung, die ihn zum Vorbild machte. Seine unerschütterliche Bereitschaft, an das Gute in jedem einzelnen Menschen zu glauben. Eine Haltung, die sich Dirk Weber auch vor sechs Jahren bei seinem Wechsel ins Jugendamt, in den Allgemeinen Sozialen Dienst, bewahrt hat.

Am Samstag, den 16.07.16, ist Dirk gestorben. Er wurde 43 Jahre alt. Angenommen, es käme jemand zu mir und verlangte, ich solle ihm erklären, was wirklich echte, abgrundtiefe Traurigkeit ist. Auch dafür hätte ich jetzt ein gutes Beispiel."

Wir suchen ab den 01.09.2006 Verstärkung für das Projekt „Mobile Soziale Arbeit“.

Der Aufgabenbereich umfasst:
· Kontaktaufnahme zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei der aufsuchenden Jugendarbeit in selbstverwalteten Jugendclubs/ öffentlicher Raum
· Individuelle Beratung, Begleitung und Unterstützung der Zielgruppe bei verschiedensten Themen der Lebensbewältigung
· Gemeinwesen- und Netzwerkarbeit
· Unterstützung im Rahmen der sozialen Arbeit an Schulen
· Öffentlichkeitsarbeit
· Projektarbeit
· Mitarbeit in Fachgremien und Arbeitskreisen
· Konzeptionelle Weiterentwicklung des Arbeitsbereiches

Wir bieten:
· ein anspruchsvolles und gleichermaßen reizvolles Tätigkeitsfeld
· abwechslungsreiche und selbstständige Tätigkeit mit eigenen Gestaltungsspielräumen
· Mitarbeit in einem basisdemokratischen und selbstverwalteten Team
· Einbindung in ein erfahrenes und kollegiales Team
· Weiterbildungsmöglichkeiten, Supervision, kollegiale Fallberatung
· Bezahlung angelehnt an TvöD/SuE (Entgeltgruppe 11 b)
· Arbeitszeit mind. 30h/Woche (Erhöhung möglich)

Alle weitere Informationen befinden sich hier in der Stellenauschreibung.

 

 

Unter diesem Titel findet aktuell ein Forschungsprojekt gemeinsam mit Studierenden der TU Dresden im Raum Altenberg statt. Die Studierenden haben im Rahmen ihres Seminars „ Was macht die Jugend? Sozialraumanalyse im ländlichen Raum“ bisher vor allem theoretisch gearbeitet, um eine gute Grundlage für die Analyse zu legen. Wir haben das Projekt bei den jeweiligen Schulen vorgestellt und mit den Schulleitungen abgesprochen. Die Studierenden tüfteln gerade an einem Fragebogen, welcher an der Oberschule Geising und dem Gymnasium Altenberg in den Klassenstufen 7-11 ausgefüllt werden soll.

Ziel der Befragung ist es, herauszufinden, was die Jugendlichen in ihrer Freizeit machen, welche Interessen sie haben und wie sie sich ihre Zukunft vorstellen. Daneben wird aber auch danach gefragt, was ihnen in ihren Heimatorten fehlt, wo sie sich gern einbringen würden und welche Probleme sie haben. Wir möchten so, zusammen mit der TU Dresden, ein umfangreiches Bild über die Freizeit der Jugendlichen und ihren weiteren Bedarf bekommen.

Anschließend an die Befragung wollen die Studierenden noch persönlich mit einigen wenigen Schülerinnen und Schülern über ihre täglichen Gewohnheiten sprechen, um einen noch besseren Einblick in ihren Alltag zu bekommen. Wir sind sehr gespannt auf die Auswertung und werden vielleicht schon im nächsten Newsletter davon berichten können.